30 Jahre Glutathionforschung durch Dr. med. Gerhard Ohlenschläger®

Durch die wissenschaftliche Forschungsarbeit von PD Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger gelangte S-Acetylglutathion zu seiner heutigen Bedeutung: S-Acetylglutathion mit der Pharmazentralnummer 215 2004 basiert auf Dr. Ohlenschlägers Überlegungen, das sehr labile reduzierte Glutathion (G-SH     , aktives Glutathion) in einer speziellen therapeutischen Form zur Verfügung zu stellen, damit es geschützt in die Zellen gelangt und den intrazellulären Glutathion-Spiegel erhöhen kann. Dies ist bei anderen Glutathion-Formen größtenteils nicht der Fall, da sie auf ihrem Weg zur Zelle chemisch reagieren (oxidieren) und damit unwirksam werden.

Das pharmakologisch unbedenkliche Verfahren der Acetylierung      von reduziertem Glutathion (G-SH) zu S-Acetylglutathion zielt darauf ab, das reduzierte Glutathion biochemisch zu stabilisieren. Dies dient als Schutz gegen eine unerwünschte vorzeitige Oxidation (z.B. durch freie Radikale). Das solchermaßen pharmazeutisch aufbereitete Tripeptid kann somit unbeschadet zur Zelle gelangen und die Zellmembran passieren. Dort wird es von Zell-Enzymen wieder in die aktive Form – reduziertes Glutathion – umgewandelt. Daher ist S-Acetylglutathion der Wirkstoff der Wahl, wenn es um eine effektive Erhöhung des intrazellulären Glutathion-Spiegels geht.

Anmerkungen: Die Acetylierung wird in der Pharmakologie häufig als sehr effiziente Methode zur Stabilisierung von biologisch-pharmazeutischen Substanzen angewendet. Bekanntestes Beispiel ist die sogenannte Acetylsalicylsäure (ASS) bei Schmerzmitteln. S-Acetylglutathion wird in Form einer Feinchemikalie auch S-Acetyl-L-Glutathion genannt. Bei S-Acetyl-L-Glutathion handelt es sich nicht um einen pharmazeutischen Wirkstoff.

   
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