Mitochondrien-Therapie als Alternative zur Schulmedizin

Dr. Bodo Kuklinski setzt unter anderem auf S-Acetylglutathion bei chronischen und Multiorganerkrankungen

Dass die Schulmedizin vor allem bei chronischen Krankheiten und sogenannten „unspezifischen“ Erkrankungen oft nur unbefriedigend helfen kann, wird vielfach beklagt. Beschwerden wie Erschöpfung, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Symptome, Infektanfälligkeit, unklare Schmerzen und viele mehr werden trotz ihres gleichzeitigen Auftretens nicht im Zusammenhang gesehen, sondern einzeln medikamentös therapiert. Laut Dr. Bodo Kuklinski und Dr. Anja Schemionek, Autoren des im April 2014 neu erschienenen Titels „Mitochondrientherapie – die Alternative!“, ist auf diesem Wege die „Heilung ausgeschlossen“. Ja, es drohe sogar eine Zustandsverschlechterung aufgrund der medikamentösen Nebenwirkungen.

Kuklinski, führender Experte der Mitochondrien-Therapie, sieht die Beschwerden hingegen im Zusammenhang. Auch Erkrankungen wie das Chronische Fatigue-Syndrom, Burn-out, Depressionen, Diabetes, Fibromyalgie, Atemwegskrankheiten, Tumoren u.v.a.m. seien vor einem gemeinsamen Hintergrund zu sehen. Als Ursache beschreibt der Facharzt für Innere Medizin und Umweltmedizin eine generelle Schädigung bzw. Störung der Mitochondrien, der „Energiekraftwerke“ des Menschen, durch nitrosativen und oxidativen Stress. In seinem Buch weist er Wege auf, die in ihrer Funktion beeinträchtigten Mitochondrien zu unterstützen und ihre Regeneration anzuregen. So kann es zur deutlichen Besserung der Beschwerden bis hin zur Heilung kommen.

Grundlage der Therapie ist neben guter Ernährung, körperlicher Aktivität, Stressreduktion und Verbesserung der Schlafqualität vor allem die Zufuhr von Mikronährstoffen, die in genau definierten Etappen erfolgt. Einer der Hauptbestandteile der Behandlung ist dabei Acetyl-Glutathion (S-Acetylglutathion nach Dr. med. Gerhard Ohlenschläger®, Eumetabol®). Dessen pharmazeutische Aufbereitung ist laut Kuklinski entscheidend für die Glutathion-Therapie, denn: „Normales GSH wird im Verdauungstrakt in seine Aminosäuren gespalten. Wird Acetyl-Glutathion eingenommen, geschieht das nicht, der „Rostschutzfaktor“ wird in den Zellen in normales GSH umgewandelt und kann dort sofort wirken.“ (S. 76) Weitere wichtige Therapie-Bestandteile sind z.B. Cystein, Coenzym Q10, Vitamine und, in der letzten Behandlungsetappe, Omega-3-Fettsäuren.

Das Buch ist ein für Laien aufbereiteter Auszug aus dem Buch „Mitochondrien – Symptome, Diagnose und Therapie“, das ebenfalls im Aurum-Verlag erschienen ist.

Autoren:

  • Dr. sc. med. Bodo Kuklinski
  • Dr. Anja Schimonek



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