S-Acetylglutathion unterstützend bei Tumor-Operationen

Zeitschrift CO’MED: Verbesserung der Behandlungsergebnisse durch Aktivierung des Glutathion-Systems

Große Operationen können mit einem Ausdauerlauf verglichen werden – wer fit ist und über optimale Energiereserven verfügt, hat die besten Chancen, gut ins Ziel zu kommen. Wer sich einer Operation unterziehen muß, wird den Eingriff besser verkraften und sich schneller erholen, wenn seine „Energiespeicher“ vorher gefüllt wurden. Bei Tumor-Operationen ist das besonders wichtig, denn der Körper ist schon vor dem Eingriff durch die Erkrankung selbst geschwächt. Auch die Behandlungen (Chemotherapie, Strahlentherapie) belasten den Organismus stark.
In ihrem Beitrag stellen die Autoren ein Therapiekonzept vor, das den Energiehaushalt von Menschen mit Krebs-Erkrankungen nachhaltig stützt. Bei dieser „pharmakologischen Energie-Supplementierung“ wird S-Acetylglutathion in der bioverfügbaren Form gegeben. Es bewirkt unter anderem, daß der geschwächte Organismus freie Radikale wieder besser bekämpfen kann, die bei der Tumor-Therapie vermehrt entstehen. Zudem hat es eine positive Wirkung auf die Entzündungsreaktionen, die im Rahmen eines jeden operativen Eingriffs im Körper ablaufen.
Die Autoren vertreten die These, daß die Komplikationsrate einer Operation direkt abhängig sei
1. vom vor der OP vorhandenen Energieniveau des Körpers (u.a. meßbar über den intrazellulären Glutathion-Spiegel),
2. von der Schwere des Eingriffs und der damit verbundenen Entzündungsreaktion.

Beide Faktoren lassen sich nach den Untersuchungen der Autoren positiv beeinflussen, indem der intrazelluläre Glutathion-Spiegel schon vor der OP angehoben wird. Dies gelinge allerdings nur mit S-Acetylglutathion in seiner pharmakologisch aufbereiteten Form (Eumetabol®). Daher sei die Gabe von S-Acetylglutathion vor Operationen und während der Genesung ein wesentlicher Faktor, um das Ergebnis des Eingriffs zu verbessern und Komplikationen zu vermeiden. S-Acetylglutathion stellt damit eine wichtige Komponente des vorgestellten OP-Managementprogramms dar..

Autoren:

  • Dr. med. Herwart Müller
  • Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Reinhard Geiger



Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Ausgabe 9/2012 des Fachmagazins CO’MED:
www.comedverlag.de.

   
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