Artikel über Cancer-Fatigue bei Brustkrebs im paracelsus-Magazin

Cancer-Fatigue (krebsbedingte Fatigue, Tumor-Fatigue) wurde gerade bei Brustkrebs besonders intensiv beobachtet und erforscht. Brustkrebs ist deutschlandweit die häufigste Krebs-Erkrankung bei Frauen, und fast alle Betroffenen leiden unter extremer Erschöpfung. Von einem Großteil wird die Fatigue als ein Hauptproblem bei Krebs gesehen.

In ihrem Beitrag erläutert die Autorin, was das Glutathion-System mit Erschöpfung zu tun hat und welche positiven Wirkungen S-Acetylglutathion neben der Linderung der Fatigue-Symptomatik noch haben kann. Hierzu würden die immunstärkende Wirkung und eine Minderung der Knochenmarkhemmung gehören, die durch die Tumortherapie entstehen kann. S-Acetylglutathion fördere auch die Produktion des stimmungsaufhellenden, schmerzstillenden und antidepressiv wirkenden Endorphins SAM.

Wichtig ist der Autorin dabei die Einbindung der S-Acetylglutathion-Therapie in ein umfassendes Behandlungs-Konzept. Dieses sollte auch Elemente wie Ernährung, Bewegung und die zusätzliche Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen umfassen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Beitrages ist die Erklärung, warum mit „normalem“ reduzierten Glutathion oder mit Acetylcystein bei Fatigue kein gesundheitlicher Effekt erzielt werden kann. Den Schritt der Acetylierung, wie sie bei der Herstellung des Arzneimittels S-Acetylglutathion eingesetzt wird, hält die Autorin für unabdingbar, um das reduzierte Glutathion für den Körper bioverfügbar zu machen.

Neben dem Einsatz von S-Acetylglutathion bei Cancer-Fatigue geht der Artikel auf weitere Einsatzmöglichkeiten des Rezeptur-Arzneimittels ein. So leiden auch viele Patientinnen mit Fibromyalgie, Multipler Chemikaliensensitivität (MCS) oder nach Infektionskrankheiten unter dauerhafter Erschöpfung. Die Autorin nimmt hier unter anderem Stellung zu möglichen Wirkmechanismen.

Autoren:

  • Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard



Das paracelsus-Magazin hat uns den Beitrag freundlicherweise zum Download zur Verfügung gestellt. Den Original-Artikel sowie Beiträge zu vielen weiteren interessanten Themen finden Sie in der Ausgabe 1/2012 von paracelsus – Naturheilkunde, Psychologie, Tierheilkunde.
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