Burn-out – das totale „Ausgebrannt-Sein“

In der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) wird Burn-out unter der Kategorie Z73 (Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung) aufgeführt. Damit gilt dieser „Zustand der totalen Erschöpfung“ offiziell nicht als eigenes Krankheitsbild.

Dennoch ist das Ausgebrannt-Sein in unserer heutigen Gesellschaft ein schwerwiegendes Problem. Immer mehr Menschen sind betroffen, und die Krankschreibungen aufgrund einer Burn-out-Symptomatik nehmen zu. Die volkswirtschaftlichen Kosten werden für Gesamteuropa auf ca. 20 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Ein Burn-out-Syndrom entsteht meist langsam, über Jahre hinweg.

Ursache für das „Ausbrennen“ ist in der Regel beruflicher Dauerstreß. Doch auch private Belastungen – zum Beispiel die Pflege eines Angehörigen – können zum Burn-out führen. Viele Menschen, die von solch totaler Erschöpfung betroffen sind, sind zunächst mit sehr viel Idealismus und großer Energie an ihre Aufgaben gegangen. Sind jedoch die körperlichen, geistigen und emotionalen Belastungen auf Dauer zu groß und kommen Frustrationserlebnisse hinzu, kommt es zum Burn-out-Syndrom.

Symptome des Burn-out-Syndroms

Die Anzeichen für ein Burn-out-Syndrom können von Mensch zu Mensch durchaus unterschiedlich sein. Zu ihnen gehören:

  • emotionale Erschöpfung, „innere Leere“
  • Schlafprobleme
  • Reizbarkeit
  • Gleichgültigkeit, Geringschätzung und Zynismus gegenüber Dritten
  • Versagensgefühle, Gefühle des mangelnden Erfolges und der eigenen Wertlosigkeit
  • Gefühl der Sinnlosigkeit der eigenen Bemühungen
  • persönlicher Rückzug
  • Depressionen
  • körperliche Symptome wie Verspannungen, Kopfschmerzen, Kreislauf- oder Magen-Darm-Probleme
  • vor allem aber: Antriebsschwäche, Müdigkeit und reduzierte Leistungsfähigkeit

Eine Burn-out-Diagnose sollte vom Facharzt gestellt werden, weil ähnliche Symptome auch mit anderen Erkrankungen zusammenhängen können.

Allgemeine Burn-out-Therapie

Die Behandlung eines Burn-out-Syndroms umfaßt vor allem verhaltenstherapeutische Maßnahmen und nach Möglichkeit die Veränderung der belastenden äußeren Umstände (z.B. Arbeitsbedingungen).

Entscheidende Ergänzung:
Erschöpfungstherapie nach Dr. med. Ohlenschläger®

Zusätzlich zu dieser klassischen Burn-out-Therapie steht ein wesentlicher Behandlungsansatz zur Verfügung. Er berücksichtigt im Gegensatz zu den psychologischen Methoden physiologische Erkenntnisse zum Burn-out, denn:

Bei so gut wie allen Burn-out-Erkrankten ist ein erniedrigter intrazellulärer Glutathion-Spiegel meßbar.

Dieser Zusammenhang ist physiologisch erklärbar, denn Glutathion ist wesentlich am Energiestoffwechsel des Organismus beteiligt. Sind die Glutathion-Speicher leer, können auch die beste Psychotherapie und neue, ideale Arbeitsumstände die Erschöpfung nicht beenden.

Hier setzt die Erschöpfungstherapie nach Dr. med. Ohlenschläger® an. Der pharmazeutische Wirkstoff S-Acetylglutathion (engl. Acetyl Glutathion) ermöglicht dabei eine effiziente und nachhaltige Verbesserung der Glutathion-Werte. Mit dieser Therapie kann die Produktion von ATP – einer der Schlüsselsubstanzen des Energiehaushalts und quasi „Energie-Akku“ unseres Körpers – unterstützt werden. Die massive Erschöpfung ist so deutlich reduzierbar. Klinische Erfahrungen bestätigen den positiven Effekt von S-Acetylglutathion (Eumetabol®) als ergänzende Therapie bei Burn-out. Die Dosierung wird jeweils individuell angepaßt. Zu bestellen bzw. zu kaufen ist Eumetabol® grundsätzlich in jeder Apotheke.

Zudem gibt es mehr und mehr Belege dafür, daß S-Acetylglutathion einen selektiven Effekt auf Krebs-Zellen hat und den programmierten Zelltod (Apoptose) erhöht. Damit kann es als ein neuer, vielversprechender Wirkstoff für Patienten gelten, welche an Krebs-Erkrankungen des Lymphgewebes (Lymphomen) leiden.


Quellen:

  • Awa WL, Plaumann M, Walter U. Burnout prevention: A review of intervention programs. Patient Educ Couns 2010;78(2):184–190
   
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